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6 Tipps zu SEO Agenturen


6 Tipps zu SEO Agenturen

thumbs_grafik1Jeder kann seine Webseite mit einfachen Methoden bei Suchmaschinen weiter nach oben bringen. Will man aber auch bei hart umkämpften Keywords bei Google, Bing, Yahoo und Co. oben mitmischen stößt man schnell an seine Grenzen. Besonders für ganz neue Webseiten ist es oft kaum selber zu schaffen Spitzenpositionen in den Suchergebnislisten zu erreichen, da bringt einem die beste Webseite mit super Inhalt und genialem Layout auch nichts. Wenn man also die Grundlagen für gute Suchmaschinenpositionen gelegt hat, wie etwa meine 10 SEO-Tipps für gute Google Positionen, sollte man sich nach profesioneller Hilfe umschauen und einen sog. SEO (Search Engine Optimizer = SuchmaschinenOptimierer) beauftragen. Doch gerade hier ist der Markt mittlerweile stark überfüllt und schwarze Schafe sind auch hier nicht fern. Aus dem Grund solte man ganz genau auf ein paar Punkte achten bevor man die Suchmaschinenoptimierung vertrauensvoll in SEO Hände gibt. Hier deshalb mal meine 6 Tipps, oder besser gesagt Anforderungen, für die Wahl geeigneter SEO-Agenturen.

1.  Wie glaubwürdig ist die SEO-Agentur?

Nehmt Abstand von SEO-Agenturen, die euch ungesehen Spitzenpositionen bei Google versprechen. Erfolg kann im SEO Bereich schlicht und einfach nicht garantiert werden. Grundlagen und Algorithmen werden von den Suchmaschinen streng geheim gehalten und mit Erfahrung allein können Zusagen nicht wirklich seriös gestellt werden. Sollte die SEO-Agentur dies dennoch tun, ist das konkrete weitere Vorgehen der Agentur genau und besonders kritisch zu hinterfragen.

2. Informiert die SEO-Agentur über Risiken?

Eins ist Fakt: SEO ist tückisch. Gerade in umkämpften Bereichen kann in der Regel nicht innerhalb der Suchmaschinen bzw. Google-Richtlinien gearbeitet werden, wenn gute Ergebnisse erzielt werden sollen. Gute SEO-Agenturen klären dich daher über mögliche Vorgehensweisen und Risiken auf. Auch kann es häufig aufschlussreich sein, zu erfahren, ob andere Kunden der SEO-Agentur in der Vergangenheit bereits Strafen von Suchmaschinen erhalten haben.

3. Besondere Beziehung von einem SEO zu Google ist Blödsinn

Wenn euch eine SEO-Agentur erzählt, sie habe besonders gute Beziehungen zu Google, dann glaubt das bitte nicht. Google macht so etwas auf keinen Fall, die anderen bekannten Suchmaschinen natürlich auch nicht. Ich schreibe das weil ich eben bei einer kurzen Recherche einen sog. SEO gefunden habe der gerade das behauptet. “wegen unserer intensiven Beziehungen zum Marktführer Google erzielen wir weitaus bessere Ergebnisse als andere” stand da geschrieben. Sobald ihr so was auf einer SEO Webseite lest klickt sofort weg. Das ist definitiv ein leeres Versprechen.

4. Arbeitet die SEO-Agentur auch für die Konkurrenz?

Achtet in jedem Fall auch darauf, dass die DEO-Agentur nicht für eure direkte Konkurrenz arbeitet. Der Gedanke das erfolgreiche Optimierungsmethoden und -taktiken, die bei euch bereits funktioniert haben, intern nicht weitergegeben werden, ist in vielen Fällen eine Illusion. Ich denke das will keiner und deshalb laßt euch vorab bestätigen das keine unmittelbare Konkurrenz von dem SEO betreut wird.

5. Das richtige Verhältnis von Onpage- zur Offpage Optimierung

Onpage Maßnahmen sind alle SEO-Techniken, die sich direkt auf eurer Webseite abspielen. Offpage Optimierung bezieht sich auf den Aufbau und die Verbesserung der Links, die auf eure Seite zeigen. Fragt die SEO-Agentur, in welcher Kosten- und Aufwandsrelation diese beiden Arbeiten zueinander stehen. Ein sehr hoher Anteil an Onpage Maßnahmen deutet häufig auf eine wenig nachhaltige SEO-Arbeit hin.

6. Achtet besonders auf die Offpage-Optimierungen

Insbesondere Verlinkungen eurer Webseite stellen ein Gefahrenpotenzial dar. Die von euch beauftragte SEO-Agentur sollte daher darlegen können, mit welchen Methoden sie in diesem Bereich arbeitet, und erfolgreiche Beispiele dazu zeigen. Der Kauf von Links ist häufig eine Gratwanderung, aber in vielen Branchen nötig – aber auch mit Risiken verbunden. Hellhörig sollen euch Begriffe wie Kommentarlinks, Forenlinks, Webkataloge oder auch Artikelverzeichnisse, da das Methoden zur Linkgenerierung aus dem letzten Jahrtausend sind. Ein guter moderner SEO heute braucht keine dieser 4 Methoden.

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Ihr Michael Falkner

9 Kommentare zu 6 Tipps zu SEO Agenturen

Gretus
4. 10. 2009 um 09:47

Hallo,

guter Artikel. Ich habe kürzlich auch einige Punkte aufgeschrieben, welche man bei der Wahl einer SEO Agentur beachten sollte: http://www.seo-united.de/blog/seo/seo-agentur.htm Vielleicht eine nette Ergänzung ;-)

Grüße

Gretus

Johannes
4. 10. 2009 um 09:53

Schöne Arbeit ;-)

Sasa von der Linkaufbau-Agentur
4. 10. 2009 um 13:13

Hallo Michael,

mit den meisten Punkten stimme ich überein. Es gibt jedoch ein paar Aussagen, die ich sehr problematisch finde:

1) “Ein sehr hoher Anteil an Offpage Maßnahmen deutet häufig auf eine wenig nachhaltige SEO-Arbeit hin.”

Ich hoffe, dass das ein Tipp-Fehler ist. Es sollte heißen: “Onpage-Maßnahmen”. Onpage-Maßnahmen stellen nur einen winzigen Bruchteil der eigentlich SEO-Arbeit dar. Wenn eine gute technische Plattform existiert und die Autoren bei der Verwendung der Keywords Sorgfalt walten lassen, dann ist dieser Teil abgeschlossen. Was folgt ist jahrelanger, organischer Linkaufbau (Offpage-Optimierung).

Ich setze hier das Verlangen voraus, für umkämpfte Begriffe ranken zu wollen. Wer versucht für Begriffe wie [iphone] mit Onpage-Maßnahmen zu ranken, der verschwendet eindeutig seine Zeit.

2) “Insbesondere Verlinkungen eurer Webseite stellen ein Gefahrenpotenzial dar.”

Jede SEO-Maßnahme stellt ein Gefahrenpotenzial dar. Das ist auch beim Linkaufbau nicht anders. Aber gerade die Verlinkungen bergen auch das mit Abstand größte Ranking-Potenzial. Ohne Links geht gar nichts.

3) Der Kauf von Links birgt heute die größte Gefahrenquelle. Gekaufte Links sind wie eine Zeitbombe, von der alle wissen, dass sie existiert, aktiviert ist, dass sie explodieren wird, aber niemand WANN. Mit jedem gekauften Link fessele ich mich mit einer weiteren Handschelle an diese Zeitbombe. Immer in der Hoffnung, wenn die Google die Bombe zündet, dass ich dann noch genug Zeit habe, um davon zu kommen.

Leider rede ich immer wieder mit Kunden, die nicht ausreichend von ihrer Agentur über diese Gefahrenquelle aufgeklärt wurden.

4) Mal abgesehen davon ist Linkkauf viel zu teuer. Organische Links aufzubauen, kostet anfänglich zwar deutlich mehr, amortisiert sich aber nach ungefähr 6-12 Monaten. Wer heute einen Link für 20 oder 50 oder 100 Euro im Monat kauft, sollte mal nachrechnen, was dieser Link in 3-5 Jahren gekostet hat.

In umkämpften Gebieten geht es oft darum die Domainpopularität (Anzahl der Links von verschiedenen Domains) um ein Vielfaches zu erhöhen. Da “müssten” dann Hunderte von Links gekauft werden. Wer nachrechnet, wird feststellen, dass bei heutigen Linkpreisen (die auch noch geringer werden) über den Zeitraum von Jahren leicht Millionenbeträge zusammenkommen – kein Scherz.

Das Problem mit vielen Agenturen ist, dass sie diese Rechnung oft vor ihren Kunden verbergen. Immer in der Hoffnung ein paar Massenware-Links aus dem eigenen Netzwerk verkaufen zu können. Dass das heute (außer für die lokale Bäckerei) nicht mehr wirklich funktioniert, wird verschwiegen. Der Kunde erfährt es in Form von Unzufriedenheit nach vielen Monaten. Weil sich im Ranking nicht viel ändert, wechselt er dann die Agentur und das Spiel geht von vorne los. Selten stoße ich auf Kunden, die, gerade wenn sie vorher bei anderen Agenturen waren, über den eigentlichen Linkaufbau-AUFWAND wirklich informiert sind.

Es werden einfach nur planlos Links gekauft. Immer öfter mit fatalen Folgen.

5) “Hellhörig sollen euch Begriffe wie Kommentarlinks, Forenlinks, Webkataloge oder auch Artikelverzeichnisse, da das Methoden zur Linkgenerierung aus dem letzten Jahrtausend sind.”

Das halte ich auch für eine sehr unglückliche Formulierung. Diese Form von Links aufzubauen, ist völlig natürlich (organisch). Sie gehören einfach dazu. Was heutzutage NICHT mehr geht, ist sich auf diese Art der Links als hauptsächliches Rankingkriterium zu verlassen. Links aus diesen Quellen sollten im Linkprofil nicht mehr als ein paar Prozent ausmachen. Aber diese paar Prozent können nachher sehr wohl entscheidenden Einfluss auf die Rankingsituation haben.

Es kommt halt immer darauf an.

Viele Grüße
Sasa

MF
5. 10. 2009 um 08:59

@sasa: Völlig Richtig. Bei Punkt 5 hatte ich mich tatsächlich vertippt ;) Natürlich meinte ich die Onpage Optimierung, habs eben korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis und deine weiteren sehr interessanten Ausführungen.

Pingback
5. 10. 2009 um 09:59
leser
5. 10. 2009 um 10:32

sehr schön – alles schon mal hier gelesen: sistrix.de/info/10-fragen-an-die-kuenftige-seo-agentur
jedoch deutet ein hoher anteil an off-page maßnahmen auf wenig nachhaltiges seo – links setzen kann jeder, aber zu verstehen, wie die struktur einer website suchmaschinenfreundlich gestaltet werden muss, können i. d. r. nur profis.

Pingback
7. 10. 2009 um 00:16
encumumesaf
30. 06. 2010 um 16:10

Ciao this stuff is really amazing are you working as autor ? Maybe i could hire you to write for me?

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