WerbeTipps Blog » Webtrends 2010 – Usability wird neu definiert
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Webtrends 2010 – Usability wird neu definiert. Ja es scheint so als ob die alten Regeln der Usability langsam nicht mehr gelten. Das kommende Jahr 2010 wird ohne Zweifel wegweisend werden für das Internet – vor allem wird es das Jahr der Endgeräte, die das Internet als festen Produktbestandteil sehen. Das Web, wie wir es bislang kennen, existiert auf Ihnen als Applikation, dem Browser. Der Rest des Internets sind eigenständige Programme wie etwa Facebook, Flickr und Twitter. Diese Dienste nutzen künftig das Internet nur noch als Plattform, aber nicht dessen Denkmodelle und visuelles Interface. Im kommenden jahr werden iPhone, e-Books wie das Kindle und Co die breite Masse bei uns erreichen. Weitere Geräte werden dahingehend mit Sicherheit noch folgen. Das Keyword für diese Geräte Generation lautet “Post-PC Devices”. Sie werden auch beeinflussen wie wir künftig unsere Webseiten gestalten und konzipieren. Das sind die Webtrends 2010 die uns im kommenden Jahr durchaus so begegnen könnten:
Webseten werden künftig definitiv länger, weil die Bereitschaft des Users zum Scrollen steigen wird. Das Scrollrad auf beinahe jeder Maus sowie Zoomfunktionen und die Gerstensteuerung sind mittlerweile Standard und die Internetzugänge ausreichend schnell geworden.
Die Footer von Webseiten werden künftig einen Sitemap-Charakter erhalten. Die Sitemap an sich erlebt somit eine Art Renaissance. Suchmaschinen lieben einfache Strukturen von Webseiten was Footer und Sitemap perfekt suggerieren. SEO Agenturen bestehen oftmals ohnehin auf beides.
Der obere sichtbare Bereich von Webseiten bleibt heiß umkämpft. Es ist nach wie vor die Fläche, die der User beim Seitenaufruf als Erstes sieht. Informationsebenen werden deshalb stärker eingesetzt, um die Informationsdichte pro Pixel zu erhöhen. Hier werden 2010 neue Ideen entstehen.
Das könnte der Mega-Webtrend 2010 werden: Mega-Drop-Downs in der horizontalen Hauptnavigation. Durch sie sparen wir lästige und überflüssige Übersichtsseiten und sie verkürzen die Klickwege für relevante Informationen erheblich.
User wollen und suchen nach Informationen. Wenn sich die Beute lohnt nehmen diese auch mehrere Klicks in Kauf. Relevant ist dabei nur der gefühlte Weg zur Hauptinformation. Faustregel für Konzepter: piorisieren, reduzieren und Inhalte im Kontext betrachten!
Online Communitys, Intranets oder einfache Weblogs besitzen mittlerweile die Komplexität von Softwareprodukten. Es gilt: Weniger ist mehr. Konzepter werden den Beratern das Wasser abgraben, was die Auswahl von “Kernfunktionen” oder “Killerfeatures” betrifft – und werden auf diese Weise zum Programm-Manager des digitalen Produkts.
Die Pixelbreite steigt sicherlich tendenziell weiter, allerdings zeigen die Besucherstatistiken nach wie vor oft überraschend hohe Anteile mit einer 1024er Breitenauflösung, was abzüglich Scrollbalken je nach Browser und System dann definitiv noch unter 1000 Pixel liegt. Bis hier der Sprung zur nächsten höheren Breite erfolgt, dürfte es noch dauern. Netbooks tun ihr übriges.
Auch die Footersitemap mag Trend dank Apple sein, hat aber durchaus auch Nachteile – auch aus SEO-Sicht. Ich denke, dass sich die Navigationen mit Drop-Down-Bereiche eher zunehmend als Sitemap darstellen. Du hast das ja Mega-Drop-Down genannt. Deutsche Post DHL und Volvo sind dafür neue Beispiele.
Sorry, aber “Usability” ist hier wohl ein zu großer Begriff für das, was hier aus unterschiedlichen Guidelines aufgezählt wird. Usability wird nicht neu definiert. Im Gegenteil. Sie hat gerade durch die beschriebene Ausweitung der Anwendungen auf andere Endgeräte als PC eine noch größere Bedeutung. In ihrer bisherigen Definition.
Ups, ich hatte gestern bereits einen Kommentar hier reingestellt, der ist leider nicht mehr da. Der Artikel greift viel zu kurz. Usability muss nicht neu definiert werden. Usability ist definiert. Das Aufzählen von Checklisten ist noch lange keine Usabilitydefinition. Die Checklisten, die im übrigen sowieso ständig überarbeitet werden, müssen auf die Anwendungsfälle angepasst werden.
Ein grobes Missverständnis von Usability scheint mir diesem Artikel zu Grunde zu liegen.
@Claus:
Das ist ja geradezu eine Bewerbung um mal einen Grundsatzartikel über “Usability” ins Netz zu stellen. Ich gebe Dir ja recht das mein Artikel hier nicht das komplette Spektrum der Usability abdeckt, ich habe hier nur ein paar Trends angeführt die wahrscheinlich kommen. Ich bin auch nach wie vor der meinung das die Punkte im weitesten Sinne etwas mit der Usability von Webseiten zu tun haben. Aber egal Claus, wenn Du Lust hast einen Artikel über die Grundsätze non Usability zu schreiben dann her damit. Dieser wird dann auf der Hauptseite “Werbetipps.com” veröffentlicht, natürlich mit Dir als Autor!
Ähm, hast du dich jetzt von PAGE inspirieren lassen (Ausgabe 01.2010) oder Page etwa von dir
?