Visitenkarten Infos

visitenkarten beispieleDie Eingangstür eines Hauses wird auch als Visitenkarte des trauten Heims bezeichnet. Kein Wunder, sieht man sie doch als Erstes, wenn man den Gastgeber besucht. Nicht wenige Bauherren legen daher schon bei der Planung der eigenen vier Wände großen Wert auf eine Eingangstür, die Wirkung zeigt.
Die Visitenkarte eines Unternehmens muss das auch tun, Wirkung zeigen. In einer Welt, in der die Produktvielfalt immer größer wird und die Formen der Werbung immer kreativer und auffälliger ins Auge fallen, ist es umso wichtiger, gleich mit dem ersten Eindruck auf sich aufmerksam zu machen.

Erst die Hand, dann die Visitenkarte

Die klassische Visitenkarte ist in etwa so groß wie eine EC-Karte und passt in jedes Portemonnaie. Das macht sie zu einem wirklich praktischen Mittel, um sich beim Kunden vorzustellen. Kritiker werfen der kleinen Karte vor, sie sei nicht mehr zeitgemäß. Im Zeitalter von Internet und E-Mails wären Visitenkarten einfach nicht mehr nötig, man müsse kein Geld für sie ausgeben.
Doch das Gegenteil ist der Fall. Entscheidende Geschäftserfolge entstehen nach wie vor im persönlichen Kontakt. Reine Internet-Dienstleister, die nie einen Kunden zu Gesicht bekommen, mögen auf Visitenkarten verzichten können. Wer aber mit Menschen zu tun hat und Produkte oder Dienstleistungen von Angesicht zu Angesicht verkauft, braucht die Visitenkarte in jedem Fall. Sie wird direkt nach der Begrüßung überreicht, und sie wird in jedem Fall beachtet. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde eine Karte einfach nimmt und ungesehen in seiner Tasche verschwinden lässt, ist sehr gering. Zumindest ein kurzer Blick wird nahezu immer auf die Karte geworfen. Hinzu kommt, dass man sie berühren, betasten, drehen und wenden kann. Wenn sie aus hochwertigem Papier gefertigt ist, kann sie zu einem wahren Handschmeichler werden.

08/15 oder ganz besondere Visitenkarten

Wenn man der Visitenkarte etwas vorwerfen kann, dann ist es Langeweile. Zumindest findet man immer wieder Karten, die eher den Eindruck vermitteln, lieber unerkannt bleiben zu wollen als ihren Besitzer zu repräsentieren. Solche schlichten Karten verschrecken niemanden und tun nicht weh. Sie sind aber die, die nach einem kurzen Blick sehr schnell in der Tasche verschwinden. Und mit Magneten am Kühlschrank befestigt wird man sie sicher auch nicht wiederfinden. Man sollte sich schon ein bisschen Mühe bei der Gestaltung der Visitenkarte geben. Möglichkeiten gibt es genug. Man kann eine Karte mit besonderen Oberflächen wählen, die sich gut in der Hand anfühlen. Man kann auch Buchstaben oder Logos hervorheben oder mit Farben spielen. Letztlich sollte die Visitenkarte nicht überladen wirken, aber dennoch Aufmerksamkeit erzeugen.
Und wer meint, dass die Visitenkarte nicht nur auffällig sein sollte, sondern ein wahrer Blickfang, der geht einen Schritt weiter und entscheidet sich für ganz besondere Varianten. Frisöre können Karten in Kamm-Form verwenden, Gartenbetriebe haben auch schon Visitenkarten kreieren lassen, in denen sich gleich ein paar Samenkörner befinden, für Optiker bieten sich Karten in Brillenform an und Tischlereien haben sich schon Karten aus Holz entwerfen lassen. Puppen, Playmobil-Figuren, Puzzle oder Dominosteine – letztlich lässt sich aus fast allem eine Visitenkarte herstellen.
Solche ganz besonderen Visitenkarten haben aber selbstverständlich zwei Gesichter. Die Vorteile liegen auf der Hand. Diese Karten fallen auf, die Wahrscheinlichkeit, dass sie in dunklen Ecken oder überfüllten Schubladen landen, ist extrem gering. Außerdem bringt man seine eigene Kreativität durch eine besondere Karte eindrucksvoll zum Ausdruck. Das erhöht übrigens auch die Chancen, dass man über Mundpropaganda weiterempfohlen wird.
Die Kehrseite lässt sich leicht erahnen. Aufwändige und sehr kreative Visitenkarte kosten natürlich deutlich mehr Geld als die klassischen Modelle. In den meisten Fällen passen sie auch nicht einfach in jede Tasche oder Geldbörse. Sie eignen sich also eher für ausgewählte Kunden. Als Massenprodukt taugen sie nichts.
Dass sie aber diejenigen sind, die doch am Kühlschrank landen, das kann man als äußerst aussichtsreich betrachten.

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